Wo kann man im Harz baden?
Baden kannst du im Harz in Waldschwimmbädern und an Badeseen vieler Orte – oft einfache, naturnahe Bäder mit kleinem Eintritt. An den Talsperren gilt: nur dort ins Wasser, wo es ausdrücklich erlaubt ist – Trinkwassertalsperren wie die Rappbodetalsperre unterliegen Einschränkungen. Der Okerstausee ist der Klassiker für Wassersport, Thermen sind die Schlechtwetter-Alternative.
Der Harz ist keine klassische Badeurlaubs-Region, hat aber mehr Wasser, als viele denken: In etlichen Orten gibt es Waldschwimmbäder und Badeseen – oft einfache, naturnahe Freibäder am Waldrand, die an heißen Tagen genau das Richtige sind. Frag im Urlaubsort nach dem nächsten Waldbad; fast jede Gemeinde im und am Harz hat eines.
Bei den Talsperren ist die Lage differenzierter. Einige Stauseen sind für Badegäste und Wassersportler freigegeben, andere dienen der Trinkwasserversorgung und unterliegen Einschränkungen – das gilt etwa für die Rappbodetalsperre. Verlass dich deshalb nicht auf den Anblick anderer Badender, sondern auf die Beschilderung vor Ort und die Hinweise der Betreiber (Harzwasserwerke im Westharz, Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt im Ostharz).
Worauf du achten solltest
- nur an ausgewiesenen Badestellen ins Wasser, Verbotsschilder ernst nehmen;
- Trinkwassertalsperren respektieren – Einschränkungen dort schützen die Wasserqualität für die Region;
- Bergseen und Stauseen bleiben auch im Sommer kalt, mit Kindern kurze Badegänge einplanen;
- Waldbäder haben oft eine begrenzte Saison – prüfe vorher beim Ort, ob Badebetrieb ist.
Gute Orientierung
Der Klassiker für einen Wassertag ist der Okerstausee bei Altenau, der traditionell für Freizeit und Wassersport genutzt wird. Die Rappbodetalsperre lohnt eher für Aussicht, Hängebrücke und Staumauer als zum Schwimmen. Und wenn das Wetter kippt, sind die Thermen die beste Alternative – etwa die Sole-Therme Bad Harzburg.
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Weitere Fragen zu Familie
Kann man mit Kinderwagen auf den Brocken?
Mit Kinderwagen ist die Brockenbahn die praktikabelste Option, um auf den Brocken zu kommen. Zu Fuß ist die asphaltierte Brockenstraße ab Schierke die einzige halbwegs kinderwagentaugliche Route – sie ist aber lang und stellenweise steil. Wanderwege wie Goetheweg oder Heinrich-Heine-Weg sind mit Kinderwagen ungeeignet. Plane oben Wind und schnellen Wetterumschwung ein.
Wo kann man im Harz rodeln?
Zum Rodeln im Harz eignen sich bei passender Schneelage vor allem höher gelegene Orte wie Schierke, Braunlage/Wurmberg und Hahnenklee/Bocksberg. Wichtig sind aktuelle Schneeberichte, offizielle Rodelhänge, sichere Wege und warme Pausen. Nutze keine gesperrten Wege, Skipisten oder Straßen zum Rodeln.
